Ernährungsfragen vom body.COACH beantwortet

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Was hilft, damit ich mengenmässig weniger esse?
Suppen als Vorspeise können den Hunger reduzieren: Mit einer Suppe als Vorspeise und darauffolgender Hauptmahlzeit nimmst du insgesamt rund ein Fünftel weniger Nahrungsmenge und Kalorien auf. Die Suppe sollte am besten eine klare Brühe mit etwas Ei- oder Gemüseeinlage sein oder eine einfache pürierte Gemüsesuppe ohne Sahne. Was ebenfalls hilft, die Essensmengen zu verringern, ist der alte Klassiker: Langsam essen und gut kauen! So merkst du nämlich, wenn du wirklich satt bist.

Ich esse nicht gerne Frühstück. Muss ich das denn?
Wenn du morgens keinen Hunger hast, brauchst du dich auch nicht zu zwingen etwas zu essen. Solltest du aber jeden Morgen in der Kaffeepause dringend dein Gipfeli, Schoggistängeli, Red Bull, Café Latte mit viel Zucker etc. benötigen, weil dein Magen nach Futter schreit, dann solltest du dir überlegen, wie du dem auf eine gesunde Art und Weise entgegenwirken kannst. In diesem Fall würde es bestimmt helfen, am Morgen etwas Kleines, Gesundes zu frühstücken.

Macht es mehr Sinn, 2-3 grössere Mahlzeiten oder 5 kleinere Mahlzeiten zu essen?
Höre auf deinen Körper! Wenn du lieber kleine Portionen isst, macht es mehr Sinn, dass du deine Kalorienaufnahme auf mehrere kleine Mahlzeiten verteilst. Wenn du aber das Problem hast, dass du, wenn du isst, eher zu viel zu dir nimmst (siehe erste Frage), dann tust du dir einen Gefallen, wenn du nur 2-3 Mahlzeiten isst, da du sonst ein Kalorienplus verzeichnest, das deine Abnehmpläne durchkreuzen kann.

Ist es wichtig auf die Waage zu stehen, um einen Abnehm-Erfolg zu verzeichnen?
Die Waage ist ein schlechtes Instrument zur Beurteilung der Figur. Viel besser misst du dich mit einem Massband – Taillen-, Hüft-, Oberschenkelumfang – so kannst du genau mitverfolgen, ob sich etwas tut bei der Gewichtsabnahme. Nimmst du nämlich durch Training an Muskelmasse zu, zeigt sich das auf der Waage als Mehrgewicht – in Sachen Umfang sollte sich die Zahl aber reduzieren (Ein Kilogramm Fett ist dreimal so voluminös wie ein Kilogramm Muskeln). Wenn du nicht mit einem Massband messen möchtest, kannst du auch deine Lieblingsjeans zur Hilfe nehmen und mitverfolgen, wie du wieder besser reinpasst.

Ist Schlaf wirklich so wichtig wenn ich abnehmen möchte?
Wer schlecht und zu wenig schläft, wird eher dick. Schlafmangel und Schlafstörungen bringen das Hormonsystem aus dem Gleichgewicht – es wird zu wenig Sättigungshormon Leptin, zugleich aber zu viel Ghrelin ausgeschüttet, das Hunger macht. Auch die Fettverbrennung wird zu wenig angeregt und gleichzeitig zu viel von den Stresshormonen Adrenalin und Cortisol ausgeschüttet, die zu mehr Bauchfett führen. Weiter kann Stress zu Übergewicht führen, weil unser Körper in einer Stresssituation das Stresshormon Cortisol ausschüttet und uns dieses zu Überessen verleitet.

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