Frühjahrserwachen und trotzdem so müde

 

Die Tage werden langsam wieder länger, die Temperatur steigt bereits in den zweistelligen Bereich, die Vögel beginnen wieder zu zwitschern und da und dort spriesst bereits das erste hellgrüne Blättchen. Doch statt den erhofften Frühlingsgefühlen, lähmt dich eine bleierne Müdigkeit. Du fühlst dich schlapp, hast schwere Glieder, bist total antriebslos und hast grässliche Gähnattacken. Vielleicht ist sogar dein Kreislauf instabiler als sonst, dir ist schwindlig, du hast Kopfschmerzen oder bist gereizt. All diese Symptome können durch die so genannte Frühjahrsmüdigkeit ausgelöst werden.

Die Frühjahrsmüdigkeit entsteht effektiv durch den den Wechsel der Jahreszeit: Der Hormonhaushalt passt sich den neuen Begebenheiten an – ausgelöst durch die längeren Tage und die Zunahme der UV-Strahlung. Durch diese Umstellung werden vermehrt Endorphine, Serotonin, sowie die Geschlechtshormone Östrogen und Testosteron ausgeschüttet und die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin wird vermindert. Diese Hormonumstellung dauert einen Moment, in welchem die obengenannten Symptome auftreten können.

Du kannst diesen mit den folgenden Tipps etwas entgegenwirken:

  • Ernähre dich ausgewogen und lege den Fokus deiner Ernährung auf Obst und Gemüse.
  • Trinke genug – Wasser, verdünnte Fruchtsäfte, Kräutertees
  • Bewege dich an der frischen Luft, um den Kreislauf anzuregen und Sauerstoff zu tanken.
  • Gönne dir ruhige Momente, um dem Körper Zeit zu geben und dadurch die Umstellung zu erleichtern.
  • Mach ein Mittagsschlaf (oder Powernap, das tönt cooler). Jedoch wirklich nur kurz (max. 30 min) hinlegen und schlafen.
  • Geh raus in die Sonne und geniesse die ersten wärmenden Strahlen auf deiner Haut.

Und wenn alles nichts nützt, keine Angst, dein Hormonhaushalt hat sich den neuen Begebenheiten bald angepasst, und dann werden auch bei dir die Frühlingsgefühle kommen.

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