Verändere deinen Umgang mit dem Essen

Ernährung ist für viele von uns so was wie Dreh- und Angelpunkt des Lebens. Gerade wenn du eine Familie hast, und du nicht nur für dein Essen zuständig bist, ist es ständig ein Thema: wer isst wann was und isst man zusammen oder alleine. Diätpläne können durch sozialbehaftete Themen rund um die Ernährung zunichte gemacht oder zumindest stark erschwert werden.

Familien Esstisch

Wir möchten dir ein paar Tipps bzw. einige Gedanken mitgeben, die dir vielleicht weiterhelfen oder dir zumindest neue Ideen im Umgang mit der Ernährung geben:

  • Sei ein Vorbild! Kinder (und übrigens auch Erwachsene) lassen sich stark davon beeinflussen, was sie sehen bei Personen, die sie mögen. Gestalte deine Ernährung so gesund und ausgewogen wie möglich und geniesse diese auch – jede Wette, dass deine Kinder plötzlich Interesse für Gemüse entwickeln.
  • Tun sich deine Kinder doch sehr schwer mit Gemüse, dann sei erfinderisch! Eine Karotte, die aussieht wie ein Krokodil, die grüne Suppe, die du als galaktischen Wundertrank deinem Star-Wars-Fan verkaufst oder die Geschichte, die du zum Salatessen erfindest, lassen deine Kleinen plötzlich zum gesunden Gemüse greifen.
  • Satt ist satt! Mit Aufessen haben weder du noch deine Kinder je das Wetter nachhaltig beeinflusst – also akzeptiere, wenn dir dein Kind sagt, dass es satt ist und zwing es nicht auszuessen. Dasselbe gilt auch für dich: Wenn du genug gegessen hast, lass auch mal was stehen. Zuhause kannst du die Resten am Abend wärmen, im Restaurant gibt es immer die Möglichkeit, dir die Reste einpacken zu lassen und wenn du zu Besuch bist, mach kein grosses Tamtam darum, leg dein Besteck zur Seite und erkläre, falls nötig, dass die Portion doch etwas zu gross für dich war (zusammen mit einem Lob für das gute Essen).
  • Du magst etwas nicht, dass aufgetischt wird? Falls es nicht gegen absolute Grundprinzipien von dir verstösst (z.B. Fleisch bei Vegetariern), mach es wie du von deinen Kinder verlangst: versuche einen Bissen davon und entscheide dann, ob es wirklich unessbar ist. Geschmack entwickelt sich immer weiter.
  • Willst du etwas aus gesundheitlichen Gründen nicht essen, oder weil es gegen deine moralischen Prinzipien verstösst oder aus welchem Grund auch immer, dann stehe dazu. Du musst niemandem zu liebe etwas essen, was du nicht möchtest. Aber kommuniziere das dem Gastgeber und mach es nicht zum Diskussionsthema des Abends.
  • Belohne weder dich noch deine Kinder mit Essbarem. Das macht man bei Hunden, dass man ihnen Goodies zuwirft, wenn sie was richtig gemacht haben – ein lobendes Wort zur Belohnung ist viel wichtiger. Die Gewöhnung von Süssem als Belohnung sendet falsche Signale aus, welche den Umgang mit Essen stören können.

2 Responses to “Verändere deinen Umgang mit dem Essen”

  1. Ingrid Rudolf sagt:

    Guten Tag

    Wegen Kranheit musste ich innerhalb von zwei Jahren vier Mal eine Kortisontherapie machen (in Tablettenform). Jedes Mal habe ich fünf Kilo zugenommen, das immer in der Zeit der Therapie die meistens 14 Tage daurerte. Nun habe ich schon so viel versucht um diese Kilos wieder los zu werden und es will einfach nicht gelingen. Zurzeit bin ich von einer Grösse von 1.72m 78 Kilo schwer, vor diesen Therapien war mein Idealgewicht 63 Kilo. Gibt es eine Therapie wie ich mein Idealgewicht wieder erreiche. Für Ihre Antwort sende ich im Voraus ein freundliches Danke. Freundliche Grüsse I.Rudolf

  2. Liebe Ingrid

    Vielen Dank für deine Nachricht. Es tut mir leid, dass du wiederholt so eine intensive Medikamentenkur über dich ergehen lassen musstest und ich hoffe, dass du wieder gesund bist. Was du du nicht schreibst, ist, wie lange diese Behandlungen schon zurück liegen und auch nicht, ob du von deiner Krankheit geheilt bist. Diese zwei Faktoren sind nicht unwichtig beim Beantworten deiner Frage. Stell dir vor, in welchem Stress dein Körper war während deiner Krankheit und auch während der medikamentösen Behandlung.
    Ist der Körper mit solch schwerwiegenden Belastungen gestresst, ist das Letzte was ihm in den Sinn kommt, sich auf eine Gewichtsabnahme zu konzentrieren… Gerade bei einer Krankheit, ist in unseren Körper gespeichert, dass jede Reserve wichtig ist, um genug Substanz zu haben, um die Krankheit zu besiegen. Behalte dies im Hinterkopf und schau gut zu deinem Körper damit er erst wieder ganz gesund ist, bevor du ihn mit einer Gewichtsabnahme stresst. Es ist gut möglich, dass die Pfunde wie fast von alleine purzeln, wenn sich dein Körper von den Strapazen der Krankheit erholt hat.

    Ich wünsche dir alles Gute und beste Gesundheit!
    Liebe Grüsse,
    Nina

    body.COACH

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