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Mit mentaler Stärke durch die Weihnachtszeit

Mittwoch, November 28th, 2012
Weihnachtsessen

Weihnachtsessen

Nun kommt sie wieder, die Zeit der vielen süssen Leckereien, der unzähligen Apéros und Weihnachtsessen, die Zeit von masslosem Schlemmen und unkontrolliertem Naschen. So muss es nicht sein, lass es nicht zu, dass du deinen Gelüsten und dem allgemeinen Groove machtlos ausgeliefert bist. Du kannst selbst entscheiden, wie du dich in der Weihnachtszeit verhalten möchtest, und ob du für ein paar süsse Mundvoll wirklich deinen hart erarbeiteten Erfolg zunichte machen möchtest.

Der Einfachheit halber lassen wir zu, dass das Verhalten anderer sich auch auf uns überträgt und meist ist es wie man so schön sagt: das Fleisch ist willig und der Geist schwach… Aber nicht dieses Mal:

Überlege dir genau, was du willst: Willst du einen ganzen Monat lang deinen Gelüsten nachgeben und einfach geniessen? Wenn du dich dafür entscheidest, dann geniesse es auch wirklich, dies aber ohne schlechtes Gewissen und ohne zu jammern. Falls du dich dagegen entscheidest, lege dir eine mentale Strategie zurecht, wie du ganz stark und mit erhobenem Haupt durch die Guetzli-Zeit kommst.

Ein paar Tipps:

  • Führe Buch: Bist du wirklich undiszipliniert? Schreibe auf, was du wann isst, was dich in Versuchung bringt, wie du es schaffst deine Disziplin aufrecht zu erhalten. Suche dir einen inneren „Befehl“ den du anbringen kannst, sobald es schwierig wird und der dich stark bleiben lässt! Sei konzentriert und behalte den Fokus auf deinen Zielen.
  • Schaffe dir Raum für Disziplin: Möchtest du diszipliniert sein, solltest du dir selbst die Möglichkeit dafür schaffen. Häufig scheitern wir nämlich gar nicht an uns selbst, sondern an den äusseren Umständen. Versuche dir klar zu werden, in welchen Situationen dein Willen kläglich untergeht und vermeide diese schon von Beginn weg. Solltest du die Situation nicht umgehen können, muss eine Strategie bereit liegen, um die Gefahr auszuschalten.
  • Mach dir Disziplin leicht: Arbeite an deiner inneren Einstellung gegenüber der Aufgabe: Versuche dich selbst zu motivieren. Ein Ziel zu formulieren hilft, den Fokus behalten zu können. Dieses Ziel sollte so attraktiv (aber doch realistisch) gewählt werden, dass alleine der Gedanke daran, jegliche Schwierigkeiten in Sachen Disziplin im Keim erstickt.
  • Gönne dir etwas: Der Trick, sich zu belohnen, wenn man eine Aufgabe erledigt hat, ist schon ein Klassiker – aber er wirkt immer noch. Belohne dich aber nicht etwa mit einem Stück Schokolade oder einem Guetzli, die Gefahr, dass du dann deine Disziplin über den Haufen wirfst und nicht mehr widerstehen kannst, ist zu gross. Belohne dich mit Dingen, die dich freuen und dir so richtig gut tun. Einen gut duftenden Badezusatz, einen Kaffeeklatsch mit deiner besten Freundin oder einem schönen Abend mit einem guten Nachtessen nur für dich.
  • Gehe deine Schwachpunkte an: Immer wieder kann es dir passieren, dass du trotz bester Vorbereitung und ausgesetzter Belohnung nicht bei der Sache bleibst. Überlege dir dann genau, was dich daran hindert, diszipliniert zu sein. Gehe den Gründen nach: Hindert dich Trotz oder eher Faulheit, imaginäre oder wirkliche Beschwerden? Versuche dir die Gründe so klar wie möglich vor Augen zu halten und lege sie mit deinem Ziel zusammen auf die Waage; was hat mehr Gewicht?

Du siehst: wenn du dein Ziel richtig gewählt hast, wird es das grössere Gewicht haben und dir den nötigen Willen und die Disziplin geben! Viel Erfolg!