Isostar, Gatorate und Co. – wieso Sportgetränke nicht immer den gewünschten Effekt haben.

Sports Energy Drinks

In den meisten Fitness-Center lachen sie uns schon am Empfang entgegen: Fitness- und Sportdrinks in allen Farben und Geschmacksrichtungen. Meist versprechen sie uns auch das blaue vom Himmel – maximale Leistung, unglaubliche Fitness oder sonst was Schönes…
Eins ist sicher: durch die grosse Zuckermenge geben sie auf jeden Fall viel Sofortenergie, welche in einem Wettkampf bei hoher Anstrengung sehr wichtig und durchaus berechtigt ist. Doch während einem extensiven Training im Grundlagenbereich oder einem moderaten Krafttraining machen solche Getränke äusserst wenig bis keinen Sinn.
Wenn du das Ziel verfolgst einige Kilos zu verlieren und deinen Fettstoffwechsel zu trainieren, sind Sportgetränke kontraproduktiv. Durch den enthaltenen Zucker kommt es auch während dem Sport (ausser bei hoch intensiven Trainings bzw. Wettkämpfen) zu einem Blutzuckeranstieg, welcher zu einer Insulinausschüttung führt.
Das Speicherhormon Insulin ist verantwortlich dafür, dass der Fettstoffwechsel unterbrochen wird, d.h. das Fett wird nicht mehr zur Energiebereitstellung gebraucht, sondern im Körper eingelagert. Für die Energiebereitstellung werden nun die schneller verfügbaren Kohlenhydraten aus dem Getränk benutzt.
Wenn also keine Höchstleistung vollbracht werden muss, sollte man nur zur Wasserflasche greifen, um den Körper im „Fettverbrennmodus“ zu halten.

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