Archive for Februar, 2012

Teil 3: Die Bewegung

Freitag, Februar 17th, 2012
Bewegung

Bad news für alle Bewegungsmuffel: Wer nachhaltig abnehmen und sein Gewicht halten möchte, kommt um eine gewisse Portion Bewegung nicht herum.
Die gute Nachricht ist, dass es nicht nötig ist, dass du von jetzt an zum Leistungssportler mutierst. Ein bewegter Alltag bringt schon sehr viel. Das heisst zum Beispiel Treppensteigen statt Liftfahren, eine Bushaltestelle früher aussteigen, den Einkauf zu Fuss erledigen oder die Einkaufstaschen mit eigener Muskelkraft tragen. Mindestens 3x 10min pro Tag solltest du den Puls etwas in die Höhe jagen, so dass du leicht ausser Atem gerätst.
Durch die Bewegung wird der Stoffwechsel aktiviert, wodurch die Stoffwechselvorgänge besser ablaufen. Dies hilft, den Körper gesund zu halten. Der Leistungsumsatz wird erhöht, da du aktiver bist und dein Körper mehr leisten muss. Zudem passt sich dein Körper der Belastung an und optimiert jegliche Abläufe, was vorbeugend wirkt für viele Zivilisationskrankheiten wie beispielsweise Diabetes, Bluthochdruck, Übergewicht und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Wagst du dich zudem an ein moderates Krafttraining, wirst du durch die Steigerung der Muskelmasse auch deinen Grundumsatz erhöhen können, was wiederum hilft, dein Gewicht zu regulieren bzw. deine Kalorienbilanz zu optimieren.
Und auch wenn es zu Beginn etwas Überwindung braucht, dich regelmässig zu bewegen und die ungewohnte Anstrengung zu betreiben, so wirst du sehen, dass sich der Körper nach kurzer Zeit daran gewöhnt, und du dich schon bald auf deine „Trainings“ freust.
Viel Spass beim Entdecken deiner Bewegungsfreude!

Teil 2: Die Kalorienbilanz

Donnerstag, Februar 9th, 2012
Kalorienbilanz

Abnehmen ist im Grunde ganz einfach: Du verlierst dann Gewicht, wenn du mehr Kalorien verbrauchst als du aufnimmst – das nennt sich auch „negative Kalorienbilanz“.
Eine negative Energiebilanz kannst du bewerkstelligen, in dem du weniger isst, also weniger Input hast. Das ist jedoch die weniger sinnvolle Lösung. Wer markant weniger Kalorien zu sich nimmt, vermittelt dem Körper das Gefühl einer Hungersnot und lässt ihn so auf Sparflamme schalten – der Beginn jedes Jojo-Effektes. Die sinnvollere Variante ist, dass du den Output erhöhst, also den Umsatz erhöhst. Das erreichst du mit mehr Bewegung (dazu mehr im 3. Teil).

Den grössten Teil der zugeführten Kalorien benötigt dein Körper für den Grundumsatz, also zum Erhalt seiner Funktionen: Verdauung, Organ- und Muskeltätigkeit, Atmung etc. Dieser Basisbedarf hängt ab von Geschlecht, Alter, Größe, Gewicht – und der Menge Ihrer Muskelmasse. Dazu kommt die Kalorienmenge, welche wir für unseren Leistungsumsatz brauchen, also für alles was wir den Tag hindurch tun.
So sehen wir, wo wir ansetzen können, um unser Gewicht zu regulieren: Trainieren wir um unsere Muskelmasse zu vergrössern, steigert sich der Leistungsumsatz durch die Bewegung und der Grundumsatz durch die Erhöhung der aktiven Körpermasse.

So einfach ist es!

Teil 1: Die Motivation

Montag, Februar 6th, 2012

Wikipedia definiert Motivation folgendermassen: Motivation bezeichnet das auf emotionaler und neuronaler Aktivität (Aktivierung) beruhende Streben des Menschen nach Zielen oder wünschenswerten Zielobjekten. Motivation steigert die Handlungsbereitschaft und ist somit eine „Triebkraft“ für Verhalten.

Diese Handlungsbereitschaft wird meist durch einen Leidensdruck ausgelöst: wir fühlen uns unwohl in unserer Haut, die Lieblingshose ist zu eng, das Atmen fällt schwer, sobald wir eine paar Treppenstufen hochklettern müssen oder wenn es ganz schlimm kommt, werden wir krank und wir müssen etwas gegen das Übergewicht tun, um wieder gesund zu werden.

Die Motivation muss aber nicht zwingend über den Leidensdruck kommen. Noch besser ist es, wenn die Motivation von einem selbst kommt, durch den Wunsch etwas grundlegend zu verändern.
Es hilft, wenn du ein Ziel vor Augen hast, welches deine Motivation hoch hält, auch wenn es zwischendurch schwierig ist.

Das Ziel sollte…

… sehr genau definiert sein: was? wann? wie messbar?

Thema Abnehmen: bis zum Tag XY 10 kg abnehmen, damit ich mein schönes Cocktail-Kleid wieder anziehen kann, welches im Schrank hängt.
Thema Bewegung: am 10. Juni 2012 die 5-km-Strecke am Frauenlauf in 30 min laufen und das tolle Finisher-Shirt in Empfang nehmen können.

… Freude machen!

Ein positiv formuliertes Ziel, dass dir Freude macht, wirst du auch in ein paar Wochen noch erreichen wollen.

… umsetzbar sein!

Setz dir dein Ziel so, dass du es auch erreichen kannst, ansonsten ist der grosse Frust vorprogrammiert. Am besten definierst du Etappenziele, so dass du dich immer wieder über Erfolge freuen kannst!

Es ist so einfach!

Mittwoch, Februar 1st, 2012

Diat Dschungel

Die Festtage sind nun schon eine Weile zurück. Was bleibt, sind schöne Erinnerungen, liebe Geschenke – und nicht selten ein paar Kilogramm mehr auf den Hüften.

1-2 kg sind nicht so tragisch; achtest du wieder auf die Ernährung, werden sich diese auch schnell wieder verabschieden. Entscheidend ist aber, dass du dir bewusst bist, dass die Waage mehr anzeigt und du die Gegenmassnahmen gleich einleitest. Was helfen kann, ist, ein Tagebuch zu schreiben – versuche eine Woche lang ALLES zu notieren was du isst, um so ein Ahnung von deiner Kalorienbilanz zu erhalten (-> hier kann dir das body.COACH-Tagebuch helfen).

In vielen Zeitschriften kannst du zur Zeit wieder die besten Abnehm-Tipps nachlesen, welche meist mit einem tollen Diät-Namen gekoppelt sind und bestimmt schon von einem Hollywood-Star erfolgreich getestet wurde. Von der Apfelessig bis zur Weight Watchers-Diät wird alles angeboten – doch wie findet man sich in diesem Dschungel noch zurecht?

Du brauchst weder Wanderschuhe noch Machette, um dich durch dieses Dickicht zu schlagen, denn es ist ganz einfach. Ja, du hast richtig gehört, Abnehmen ist eigentlich sehr simpel, nur an der Konstanz der Umsetzung scheitert es meist.

Diese drei Punkte sind entscheidend:

  1. Die Motivation
  2. Die Kalorienbilanz
  3. Die Bewegung

In den nächsten drei Blogbeiträgen, werden wir dir zu diesen drei Themen die wichtigsten Details erläutern.