Dinkel – ein vergessenes Korn, neu entdeckt

Im Vergleich zu anderen Getreiden enthält der Dinkel einen ausgesprochen hohen Anteil an ungesättigen Fettsäuren und essenziellen Aminosäuren. Zudem ist die Verteilung der Nährstoffe im Dinkelkorn ausgewogener als im Weizen. Da jedoch der Weizen einfacher in grossen Mengen angebaut werden kann, wurde der Dinkel zeitweise beinahe aus unserer Landwirtschaft verbannt.

Dinkel

www.urdinkel.ch

Die Wiederentdeckung des Dinkels führt vor allem darauf zurück, dass in unserer Gesellschaft sehr viele Menschen unter Weizenallergien und –unverträglichkeiten (nicht zu verwechseln mit Zöliakie) leiden. Für diese Personen ist der Dinkel oder noch besser der UrDinkel (Dinkel, welcher nie mit Weizen gekreuzt wurde) ein Geschenk des Himmels, da dieser viel besser verträglich ist.
Anders ist es bei der Zöliakie. Zöliakie ist eine Unverträglichkeit gegenüber dem Klebereiweiss Gluten. Da auch Dinkel glutenhaltig ist, muss er von Betroffenen gemieden werden.

Dinkelmehl kann genau gleich wie Weizenmehl verarbeitet werden, d.h. in „normalen“ Rezepten für Backwaren kann das Weizenmehl 1:1 mit Dinkelmehl ersetzt werden. Dinkel ist etwas kräftiger im Geschmack, was bei vielen Backwaren gerade das gewisse Etwas ausmacht.
Unbedingt ausprobieren!

Wunderbare Rezepte mit UrDinkel findest du unter www.urdinkel.ch

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