Und wieder eine Skandalmeldung von der Fleischtheke

Kassensturz hat wieder mal einen Fleischskandal aufgedeckt und diesmal gleich vor unserer Haustüre.
Coop verkauft anscheinend Fleisch im Frischverkauf, welches zuvor abgepackt in der Selbstbedienung hing und beim Ablaufdatum noch nicht verkauft worden war. Der Beitrag im Schweizer Fernsehen spricht für sich:

Kassensturz vom 04.10.2011

Nein, ich werde nicht aufrufen, das Fleisch nicht mehr bei Coop sondern bei Migros oder sonst wo zu kaufen.
Ich rufe dazu auf, dass wir uns mehr Gedanken machen zu den Lebensmittel, die auf unseren Tischen landen. Zu einer gesunden Ernährung gehört auch, dass ein Lebensmittel unter fairen, nachhaltigen und möglichst natürlichen Bedingungen hergestellt wurde.
Wenn wir das Beispiel Fleisch anschauen: das Hirschfleisch im Restaurant kommt aus Neuseeland, das Pouletfleisch aus Brasilien und kann mit Antibiotika versetzt sein und selbst in unseren Grossverteiler muss man mit der Lupe die Herkunfts- und Verarbeitungsorte suchen um sicher zu gehen, dass es sich wirklich um Schweizer Fleisch handelt.
Selbst bei den Labels weiss man nie recht, was man kauft, so viele verschiedene gibt es bereits und ehrlich, mich beelendet es, wenn auf der Packung der Pouletbrüstli steht, dass die Tiere eine „eingestreute Liegefläche“ hatten. Tönt doch wirklich nicht tierfreundlich, oder?
Gerade beim Fleisch sollten wir darauf schauen, dass es aus artgerechter Tierhaltung kommt und lieber beim Bauern oder Metzger einkaufen, wo wir wissen woher das Fleisch stammt. Spielt der Preis eine Rolle, esse ich persönlich lieber einmal weniger Fleisch und schaue, dass die Qualität und die Herkunft stimmt und für mich vertretbar sind.
Mit dieser Einstellung müssen wir uns auch über wiederkehrende Fleischskandale keine Sorgen machen…

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