Archive for September, 2011

Kürbis – die Herbstbeere

Freitag, September 23rd, 2011
Kuerbis

Bereits werden Kürbisse wieder in allen Farben, Formen und Grössen auf dem Markt angeboten. Ab spätem August oder sicher frühem September wird die Saison des wohl typischsten Herbstgewächses eingeläutet.
Uns ist der Kürbis vor allem als Herbstdekoration bekannt, doch sollten wir das wohlschmeckende Beerengewächs auch in unserer Küche einsetzen; es gibt noch viele weitere Optionen und nicht nur die, uns allen bekannte Kürbissuppe.

Mit nur 25 Kalorien pro 100 Gramm und einem Wassergehalt von 90 % sind Kürbisse kalorienarm und gut für die Figur. Kürbis versorgt den Körper mit dem Mineralstoff Kalium, das unter anderem zu einer normalen Muskelfunktion beiträgt, und mit Vitamin C, das wichtig ist für die Funktion der Abwehrkräfte. Doch es finden sich noch weitere Gesundheitsschützer im Fruchtfleisch der Speisekürbisse. Beta-Carotin etwa, das im Körper zu Vitamin A umgebaut werden kann. Vitamin A ist wichtig für die Sehkraft und für den Schutz der Haut und Schleimhäute.

Abwechslungsreiche Kürbisrezepte findet ihr hier (www.swissmilk.ch/kuerbis)

Für einen spannenden und schönen Herbstausflug legen wir euch nahe ins Zürcher Oberland nach Seegräben zu reisen: Jucker Farmart hat jedes Jahr eine eindrückliche Kürbisausstellung, welche man einfach gesehen haben muss.
Natürlich gibt es auf dem Hof auch diverse Produkte rund um den Kürbis zu kaufen.
www.juckerfarmart.ch/kuerbisausstellung

Was machen, dass der Knochen bleibt und nicht schwindet?

Montag, September 19th, 2011
Osteoporose

Osteoporose

Eine häufige Diagnose, vor allem bei Frauen nach den Wechseljahren, lautet Osteoporose – Knochenschwund. Dazu muss man wissen, dass bei uns allen die Knochenmasse nach 30 kontinuierlich abgebaut wird und sich die Knochenmasse so nach und nach verringert. Das gehört zum natürlichen Alterungsprozess. Passiert das zu schnell und verringert sich die Knochenmasse dem Alter entsprechend zu stark, spricht man von Osteoporose.

Um der Osteoporose vorzubeugen, müssen wir folgende Punkte beachten:

Genügend kalziumreiche Lebensmittel konsumieren:

  • Milch
  • Quark
  • Käse (vor allem Hartkäse wie Sbrinz oder Parmesan)
  • Mineralwasser (Kalziumgehalt auf Etikette prüfen)
  • Mandeln
  • Nüsse
  • Sesam
  • Kohl und grünes Gemüse
  • Petersilie
  • Getrocknete Feigen

Vitamin D darf nicht fehlen:

  • Kalzium wird vom Darm mit Hilfe von Vitamin D aufgenommen
  • Der Körper kann Vitamin D selber produzieren, wenn wir uns mit Sorgfalt einer regelmässigen Sonnenbestrahlung aussetzen (einige Minuten pro Tag ohne Sonnenschutz)
  • Vitamin D-reiche Lebensmittel Essen: Fetter Fisch wie Lachs, Thunfisch, Makrele

Bewegung, Bewegung, Bewegung:

Sport hilft die Knochenmasse zu erhalten: durch die Belastung des Knochens, zum Beispiel durch Schläge beim Laufen oder durch das Heben von Gewichten, verstärkt der Knochen seine Struktur, um sich dieser Belastung anzupassen. Zudem hilft die Bewegung ein stützendes Muskelkorsett aufzubauen, was auch einen guten Schutz vor Stürzen bzw. Knochenbrüchen ist.

Gesunder Lebensstil

  • Ausgewogene Ernährung für eine gute Abdeckung mit allen Nährstoffen
  • Nicht rauchen
  • Wenig Alkohol

Körperfett – die Verteilung ist massgebender als das wie viel

Donnerstag, September 8th, 2011
Körperfettanalyse

Vor einiger Zeit haben wir an dieser Stelle einen Beitrag zum Thema „Die Waage – unser Freund und Feind“ veröffentlicht und haben den Sinn von „Körperfettwaagen“ erläutert.
Eine Folgefrage zu diesem Thema ist natürlich: was ist der richtige Körperfettanteil? Was ist zu viel und gibt es auch ein zu wenig?

Bei Frauen ist ein Fettgehalt von 21-25 % optimal. Wer bedeutend mehr Körperfett mit sich trägt (ab 30%) sollte dem entgegenwirken und die Ernährung anpassen und ein gezieltes Muskelaufbautraining in Betracht ziehen.
Und ja, gerade bei Frauen kann der Körperfettanteil auch zu gering sein: Bei weniger als 12% ist es bereits möglich, dass die Fruchtbarkeit der Frau eingeschränkt wird und die Periode ausbleibt, dies weil der Körper zu wenig Reserven für eine Schwangerschaft aufweist.
Der ideale Fettgehalt bei Männern ist etwas geringer und liegt bei etwa 12-16 %. Und auch bei den Männern gibt es eine Unter- und eine Obergrenze: Weniger als 7 % und mehr als 25 % Körperfett sind nicht zu empfehlen.

Ein wichtiger Aspekt beim Thema Körperfett ist die Verteilung: sitzt das Fett vor allem um den Bauch (Apfelform) gilt es das Problem sofort anzugehen – das viszerale Fett (Fett, welches im Bauchraum, um die Organe liegt) belastet den Stoffwechsel und wird für verschiedene Erkrankungen (z.B. Herzinfarkt, Bluthochdruck, Schlaganfall, Diabetes, erhöhte Blutfettwerte, erhöhtes Krebs – und Alzheimerrisiko) verantwortlich gemacht. Ist die Verteilung so, dass das Fett vor allem um die Hüften abgelagert wird (Birnenform), stört es einem zwar meist optisch, aber diese Art von Fettpolster hat keinen so direkten Einfluss auf die Gesundheit.

Oliven – mediterraner Import und doch schon heimisch in unserer Küche

Dienstag, September 6th, 2011

Oliven sind wohl keine Früchte, welche bei uns Saison haben und zudem sind sie auch das ganze Jahr über erhältlich, da sie sich gut haltbar machen lassen, doch möchte ich trotzdem diesen Blog der kleinen Ölfrucht widmen.

Oliven

Oliven

Oliven haben in den letzten Jahren Einzug gehalten in unsere Küche; sei es in Form von Olivenöl, eingelegten Oliven zum Apéro, Dekoration auf der Pizza oder zur Verfeinerung von Saucen. Sie sind zusammen mit der Avocado die einzigen Früchte, welche in der Zusammensetzung einen beträchtlichen Anteil an Fett aufweisen, dafür aber praktisch keine Kohlenhydrate enthalten. Auch wenn dadurch der Nährwert höher ist, dürfen Oliven jederzeit Platz finden in der gesunden und ausgewogenen Ernährung.
Oliven enthalten einen hohen Anteil einfach ungesättigter Fettsäuren. Sie normalisieren den Cholesterinspiegel im Blut und beugen Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor. Ausserdem enthält die ölige Steinfrucht sekundäre Pflanzenstoffe, Vitamine und verschiedene Bitterstoffe. Diese Substanzen gelten als wirksamer Schutz vor Krebserkrankungen, Arteriosklerose, Herzinfarkt und Thrombose. Den Bitterstoffen der Olive wird eine appetitanregende und die Verdauung fördernde Wirkung zugeschrieben.

Bei den Olivenölen lohnt es sich auf die Qualität zu schauen und ein etwas teureres kaltgepresstes Öl einem günstigeren Massenprodukt vorzuziehen. Einerseits enthält das kaltgepresste Olivenöl viel mehr der gesundheitsfördernden Stoffen und anderseits ist es auch einen viel grösseren Genuss!