Archive for August, 2011

Vitamine und Mineralstoffe – Ergänzung oder Nahrungsmittel?

Mittwoch, August 31st, 2011
Vitamine

Nimmst du ein Vitaminpräparat? Im Sommer wie im Winter? Denkst du dir: Nützt es nicht, so schadet es nicht? Mal vorsorglich etwas überdosieren, damit du nicht krank wirst? Da liegst du komplett falsch…

Ein Grossteil der Bevölkerung greift regelmässig zu Vitamin- und Mineralstoffpräparaten und isst zudem noch diverse mit Vitaminen und Mineralstoffen angereicherte Lebensmittel. Was uns eigentlich zu besserer Gesundheit verhelfen sollte, muss aber kritisch hinterfragt werden.

Nehmen wir Vitamine und Mineralstoffe über natürliche Produkte auf, sind diese immer mit verschiedenen Begleitstoffen verbunden – der Apfel beispielsweise ist nicht nur gesund, weil er Vitamin C enthält, sondern auch, weil er zusätzlich noch verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe beinhaltet, die alle ebenfalls einen Einfluss auf unseren Stoffwechsel haben.

Wie ist es nun, wenn wir Vitamin C isoliert zu uns nehmen? Hat es dann noch dieselbe Wirkung? Studien zeigen, dass das Gegenteil der Fall ist: Die Supplementierung von Vitaminen und Mineralstoffen ist nicht gesundheitsfördernd, sondern kann gesundheitsschädigend sein. Herzkreislauferkrankungen oder Krebs werden durch die Zugabe von künstlichen Vitaminen zum Teil gar gefördert. Einzig während der Schwangerschaft ist es sinnvoll, Vitamine und Mineralstoffe zusätzlich zur gesunden Ernährung zu sich zu nehmen, um ein  Manko an Nährstoffen auszugleichen.

Gemüse

Wichtig ist, dass wir Präparate nie überdosieren, denn durch die Ernährung und angereicherte Lebensmittel wird unser Körper bereits mit Vitaminen und Mineralstoffen versorgt.

Fazit: Viel nützt nicht immer viel. Künstliche Produkte sollten wir immer mit Vorsicht konsumieren und stattdessen vielmehr unsere Ernährung gesund und abwechslungsreich gestalten, um einem Mangel an essentiellen Nährstoffen (Nährstoffe, welche der Körper nicht selber produzieren kann und diese über die Nahrung erhalten muss) vorzubeugen.

Falls du noch mehr wissen möchtest:

Diese Erkenntnisse sind eine Zusammenfassung aus dem Buch „Fette Irrtümer“ von Dr. Paolo Colombani. Das Buch ist im Handel erhältlich (ISBN 978-3-280-05372-0).

Tomaten in allen Farben und Formen

Dienstag, August 30th, 2011
Tomaten

Hast du gewusst, dass es mehr als 20’000 Tomatensorten gibt? Erhältlich sind jedoch bei uns nicht ganz so viele. Doch wurde die Auswahl in den letzten Jahren immer grösser. In unserem heutigen Blogeintrag findest du die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale.

Die Früchte unterscheiden sich beispielsweise wie folgt:

  • Form: rund, flachrund, gefurcht, herzförmig, oval, birnenförmig, länglich, Paprikaförmig.
  • Anzahl der Fruchtkammern
  • Größe: Von Johannisbeer-Größe bis zu 1 kg
  • Farbe: rot, grün, weiß, gelb, orange, rosa, violett, schwarz.
  • Muster: Einfarbig, gefleckt, gestreift.
  • Geschmack: Fruchtig, weinartig, würzig, süß, sauer
rote Tomaten

Es lohnt sich, das nächste Mal auf dem Markt nach spezielleren Tomatensorten Ausschau zu halten. Häufig sind sie geschmacklich viel interessanter als die gängigen Supermarkt-Tomaten.

Sommerzeit ist Aprikosenzeit

Dienstag, August 30th, 2011
Aprikosen frisch vom Markt

Sobald die ersten Aprikosen aus der Schweiz im Handel erhältlich sind, wissen wir wieder, wieso wir die gelb-orangen Früchtchen mit den roten Bäckchen so lieben. Eine richtig reife Aprikose schmeckt nach Sonne, Sommer und ist ein richtiger Genuss. Damit wir diesen über den Sommer hinaus noch ein wenig verlängern können, eignen sich Aprikosen sehr gut zum einmachen:

Was gibt es Besseres als selbst gemachte Aprikosen-Konfi auf einem Stück frischen Zopf zum Frühstück? Ein passendes Rezept findest du hier.

Eine etwas exotischere Variante ist das Aprikosen-Chutney, welches hervorragend zu Fleisch oder Käse passt. Das Rezept findest du hier.

Ausnahmezustand Hochsommer

Dienstag, August 23rd, 2011

Wie reagiert der Körper auf Hitze?
Bei grosser Hitze schwitzen wir viel mehr als sonst, um den Körper über das Verdunsten des Schweisses auf der Haut zu kühlen. Mit dem Schwitzen geht aber nicht nur Flüssigkeit verloren, sondern auch Kochsalz und die Elektrolyten Kalium und Magnesium.

Das kann uns ganz schön zusetzen; der Blutdruck fällt ab, wir haben starken Durst und es wird uns schwindelig. Auch das Gehirn reagiert empfindlich auf Elektrolyt- und Flüssigkeitsmangel, es kann zu Kopfschmerzen, Übelkeit und allgemeiner Reizbarkeit kommen.

Wie kann man dem entgegen wirken?
Ausreichend trinken! Nur ja keinen Alkohol. Besser eignen sich Mineralwässer und Kräutertees. Auch Fruchtsäfte – gemischt mit Mineralwasser – löschen den Durst und enthalten Kalium und Magnesium. Um den Verlust von Elektrolyten und Kochsalz auszugleichen ist auch eine Bouillon sinnvoll. Die Getränke sollten nicht zu kalt sein, weil dadurch die körpereigene Wärmeproduktion angeregt wird und wir so noch mehr ins Schwitzen kommen.

Was soll man bei hohen Temperaturen essen?

Wenn es so heiss ist, fühlen wir uns meist wohler, wenn wir leichte Sachen zu uns nehmen: Salate, frisches Obst und Gemüse, dazu ein feines Stück Fleisch oder etwas Mozzarella. Um doch auf genügend Kalorien zu kommen, empfiehlt es sich ein gutes Öl über den Salat zu geben, z.B. ein Kürbiskernöl oder Olivenöl.

Die ersten im Jahr

Montag, August 22nd, 2011

Die ersten neuen Äpfel des Jahres sind reif: die hellgrünen Klaräpfel.

Erst Ende April, Anfang Mai haben die Klarapfelbäume geblüht und nun sind bereits die Äpfel auf dem Markt – Klaräpfel sind dafür bekannt, quasi in Rekordzeit zu reifen. Sie blühen als eine der letzten Apfelsorten, dennoch werden sie als erste geerntet. Da sie jedoch sehr leicht Druckstellen bekommen, kann man sie kaum lagern und sie müssen so schnell wie möglich konsumiert werden, zudem werden die sonst sehr saftigen Äpfel durch das Lagern schnell mehlig.

Mit ihrer doch recht säuerlichen Note eignen sie sich perfekt für Apfelmus oder Gebäck, wie zum Beispiel Apfelstrudel.

In den Ferien ist alles anders…

Dienstag, August 16th, 2011

Im Sommer haben viele von uns mehrere Wochen Sommerferien und geniessen das süsse Nichtstun. Der Tagesablauf verändert sich und die bekannten Strukturen fallen weg. Häufig sind wir auch ein wenig grosszügiger mit uns selbst und kümmern uns nicht um eine gesunde Ernährung oder die nötige Bewegung.

Sind wir im Urlaub aktiv, merken wir davon nicht viel, doch meist lockt das liegen am Strand und das Faulenzen zu sehr und kaum wieder zu Hause erschrecken wir über das Gewicht, dass die Waage anzeigt.

Erschrecken ist gut, Verzweifeln bringt gar nichts!
Nun ist ein Moment um Innezuhalten und auf den Körper zu hören. Überlege dir, welche Hilfen du dir holen kannst, um wieder zu den bewährten Strukturen zurückzufinden.

  • body.COACH-Abo reaktivieren oder wieder gewissenhafter benutzen
  • Eine Ernährungsberaterin konsultieren – mit Unterstützung geht vieles leichter.
  • Zusammen mit der ganzen Familie / dem Partner die Mahlzeiten planen und auf gesunde, ausgewogene Ernährung achten.
  • Das bereits angeeignete Wissen hervorkramen, die wichtigsten Punkte aufschreiben und einen nach dem anderen wieder beherzigen und umsetzen.

Tipps Bewegung

  • Langsam beginnen! Nach einer mehrwöchigen Pause braucht der Körper Zeit, um sich wieder an die Aktivitäten zu gewöhnen.
  • Zusammen mit einer Freundin / einem Freund einen wöchentlichen Bewegungstermin vereinbaren.
  • Ein Abo in einem Fitnesscenter kaufen und auch wirklich hingehen 🙂 – versuche es doch mal mit Group Fitness-Kursen, so hast du viel Abwechslung und Spass mit Gleichgesinnten.
groupfitness

Wichtig ist, dass du nicht alles aufs Mal verändern möchtest!
Das Prinzip des allmählichen Fortschritts ist viel nachhaltiger und wird dir den Prozess bzw. das Zurückfinden zum Alltag erleichtern.



Swiss Walking Event in Solothurn

Freitag, August 12th, 2011

Am 4. September 2011 findet der 12. Swiss Walking Event in Solothurn statt und noch ist es bis am 24. August 2011 möglich, dass du dich anmeldest!

Diverse Highlight lassen den diesjährigen Swiss Walking Event zu einem unvergesslichen Erlebnis werden:

  • Bei einer Online-Anmeldung erhältst du einen Freistart, welchen du an eine Person weiterschenken darfst, welche noch nie am Swiss Walking Event teilgenommen hat.
  • Gemeinsamer Start mit Marathon-Europameister Viktor Röthlin in der Familienkategorie über 6 km.
  • Wie steht es um deine Fitness? Mit den Online-Rechner „Mein Energiebedarf“, „BMI“ und „Waist-to-hip ratio“ können Sie das ganz einfach hier testen!
  • Team-Marathon.
  • Erneute Durchführung der PostAuto Gemeinde-Challenge.
  • Besuche den body.COACH an der Expo.

Sei mit dabei, wenn am 4. September 2011 der Startschuss fällt!

Functional Food – Essen mit Zusatzfunktion

Dienstag, August 9th, 2011

Welches Joghurt wählst du aus, wenn du vor dem Kühlregal stehst? Ist es etwa die Eigenmarke des Grossverteilers in einer Familienpackung und möglichst günstig, oder vielleicht eher das mindestens doppelt so teure probiotische Joghurt von Néstle oder einem anderen Lebensmittelmulti?

Der Gesundheit zu liebe greifen wir häufig tief in unseren Geldbeutel und entscheiden uns für das Produkt, das laut Werbung einen gesundheitsfördernden Effekt mit sich bringt. Das kann eine Cholesterinsenkende Margarine sein, Frühstücksflocken mit Folsäure oder das Nimm2-Bonbon mit Vitaminen. Die Nahrungsmittelindustrie gaukelt uns unglaublichen Mehrwert vor, wenn wir diese Produkte konsumieren.

Ob unser Cholesterinspiegel wirklich zu hoch ist und etwas dagegen getan werden muss, ist die eine Frage. Die andere Frage ist, ob die Stoffe, welche zugesetzt werden, um den Cholesterinspiegel zu senken, isoliert nicht einen negativen Einfluss auf unseren Körper haben könnten. Studien, die zu solchen Themen den Weg in die Öffentlichkeit finden, zeigen häufig, dass diese Produkte keinen positiven, sondern sogar einen leicht negativen Effekt haben können. Dies interessiert die Hersteller solcher Produkte kaum. Im Vordergrund stehen finanzielle Interessen. Hinzu kommt, dass dem gesundheitsbewussten Konsumenten kaum etwas zu teuer ist, um seine Gesundheit zu verbessern.

Doch Gesundheit ist ein Gut, das wir nicht mit Geld kaufen können. Wir erweisen uns den besten Dienst, wenn wir uns endlich aufraffen und wieder in Bewegung kommen. Parallel dazu gehört eine ausgewogene Ernährung mit möglichst naturbelassenen Lebensmitteln, was den Cholesterinspiegel von alleine auf dem richtigen Niveau einpendeln lässt.

Die tägliche Dosis moderater Bewegung (30-45 Minuten) ist ein Wundermittel, das sich zum Glück nicht in eine Pille quetschen lässt. Turnschuhe an die Füsse und raus in die Natur!

Falls du zu diesem Thema mehr wissen möchtest, findest du hier einen ausführlichen Artikel.

Kaffee – ein Imagewandel steht an

Dienstag, August 2nd, 2011

Für viele von uns fängt der Tag erst nach der ersten Tasse Kaffee richtig an.

Geht es dir auch so? Und fragst du dich oft, ob du dir gesundheitlich was zu leide tust damit? Ist Kaffee wirklich so schlecht wie sein Ruf?

Behauptung 1: Kaffee entwässert.

Stimmt nicht; einzelne Substanzen im Kaffee können die Harnausscheidung etwas anregen; der Körper gewöhnt sich durch den regelmässigen Kaffeekonsum aber an diese Wirkung, wodurch diese sich normalisiert. Hauptsächlich ist die Trinkmenge dafür verantwortlich, dass wir nach einer Tasse Kaffee ein bestimmtes Örtchen aufsuchen müssen.

Behauptung 2: Kaffee fördert Krankheiten des Herzkreislaufsystems oder Diabetes

Im Gegenteil; Kaffee enthält neben Koffein unzählige weitere Substanzen und davon sind ca. 68% antioxidative sekundäre Pflanzenstoffe, welche einen positiven Einfluss auf unseren Stoffwechsel haben. Diese scheinen den Kaffee zu einem durchaus gesundheitsfördernden Getränk zu machen, welches das Risiko für Krankheiten eher mindert als erhöht.

Behauptung 3: Kaffee raubt uns den Schlaf und macht nervös

Kann stimmen; wenn man sensibel auf Kaffee reagiert. Leidet die Schlafqualität lohnt es sich den Kaffeekonsum einzuschränken. Ebenso, wenn der Körper mit Nervosität und Unruhe reagiert.

Fazit: Neben dem sozialen Aspekt des Kaffeetrinkens, ist auch der positive gesundheitliche Mehrwert ein Grund für den geliebten Muntermacher am Morgen.

Bei regelmässigem Kaffeekonsum, kann die Trinkmenge in den täglichen Gesamtbedarf an Flüssigkeit mit einberechnet werden.

3-4 Tassen Kaffee sind absolut unbedenklich, auch bis zu 6 Tassen scheinen beim Grossteil der Kaffeetrinker zu keinen negativen Folgen zu führen.

Falls du noch mehr wissen möchtest:

Diese Erkenntnisse sind eine Zusammenfassung aus dem Buch „Fette Irrtümer“ von Dr. Paolo Colombani. Das Buch ist im Handel erhältlich (ISBN 978-3-280-05372-0).