Archive for Juli, 2011

Quizfrage: Welches der folgenden Lebensmittel ist keine Beere: Kürbis, Banane oder Himbeere?

Donnerstag, Juli 28th, 2011

Die Antwort wird euch überraschen: die Himbeere ist keine Beere, sie gehört zur Gattung der Sammelsteinfrüchten, dies gilt ebenfalls für die Brombeere. Die Erdbeere ist vom Schlag der Sammelnussfrucht; also auch keine Beere.

Verwirrung total?

In Wikipedia steht zum Thema Beere der folgende Beitrag:

Eine Beere (v. althochdt.: beri = Beere) ist eine aus einem einzigen Fruchtknoten hervorgegangene Schließfrucht, bei der die komplette Fruchtwand (Perikarp) auch noch bei der Reife saftig oder mindestens fleischig ist. Die Beere ist oft rundlich und kräftig gefärbt. Meist ist sie vielsamig, enthält also mehr als einen Samen; wie zum Beispiel die Johannisbeere.

Ist die Außenschicht hart, wie etwa beim Kürbis oder bei Gurken, so spricht man auch von einer Panzerbeere. Besitzt die Blüte mehrere Fruchtknoten, von denen jeder eine beerenartige Frucht ausbildet, so entsteht eine Sammelbeere.

Zu den Beeren zählen unter anderem Bananen, Zitrusfrüchte (Zitrone, Orange), Datteln, Melonen, Kiwis, Papayas, die Früchte vieler Nachtschattengewächse (Paprika, Tomate, Tamarillo, Kartoffelbeere, Aubergine, Schwarzer Nachtschatten, Bittersüßer Nachtschatten, Tollkirsche) und Avocados.

Keine Beeren sind:

Erdbeere, eine Sammelnussfrucht
Himbeere und Brombeere sind Sammelsteinfrüchte
Boysenbeere und Loganbeere sind Kreuzungen aus Himbeere und Brombeere
Holunderbeere, eine Steinfrucht
Vogelbeere, eine Apfelfrucht
Wacholderbeeren sind Zapfen

Jetzt sind wir zwar schlauer und doch bleiben irgendwie noch Fragen offen; oder nicht?

Fakt ist: die uns als Beeren bekannten Früchtchen sind nun wieder Saison und auf dem Markt erhältlich – ein wahrlich süsser Genuss!

Slow down…

Dienstag, Juli 26th, 2011

Du sitzt vor einem dampfenden Teller frischer Pasta und hast einen Bärenhunger; die ersten Bissen schlingst du runter, so dass du dir sogar leicht die Zunge verbrennst. Nach kurzer Zeit ist der Teller leer und du merkst, dass du ohne Pause und vor allem beinahe ohne kauen alles weg geputzt hast. Entsprechend schwer liegt das Mahl in deinem Magen und du hast viel zu viel gegessen.

Da erinnerst du dich an deine Kindertage, als dir deine Mutter am Esstisch immer wieder gesagt hat, dass du jeden Bissen 30 Mal kauen solltest. Wie das wohl gehen soll? 30 Mal kauen scheint eine unglaubliche Arbeit zu sein, für einen Bissen Essen…

Es müssen ja nicht zwingend 30 Mal sein: Doch hatte deine Mutter natürlich recht mit ihrer Aussage; gutes Kauen hilft einerseits, dass wir uns mit dem Essen Zeit lassen und realisieren wann wir satt sind. Das Sättigungsgefühl beginnt erst nach 20 Minuten einzusetzen und entsprechend essen wir weniger, wenn wir bis dahin nicht bereits den Teller geleert haben.

Anderseits helfen wir unserer Verdauung mit dem gründlichen Kauen das Essen bereits „vor zu verdauen“. Die Lebensmittel werden so bereits mechanisch verkleinert, so dass der Verdauungstrakt sich „nur“ noch mit der Aufspaltung der Nährstoffketten beschäftigen muss.

Deine Aufgabe: Versuche dir für deine nächste Mahlzeit doppelt so viel Zeit zu nehmen, gründlich zu kauen und zwischen dem Essen kurze Pausen zu machen.

Schreibe uns, wie du dieses Experiment erlebt hast.

Marktfrisch: Was ist aktuell?

Donnerstag, Juli 21st, 2011
Kirschen

Ganz aktuell gibt es nun frische Kirschen; wieso nicht auf dem Spaziergang bei einem Bauernhof vorbeigehen und selber pflücken?

Auch auf den Wochenmärkten werden bereits Schweizer Kirschen verkauft zu einem Preis von ca. 10 Fr. / kg.

Hast du eigentlich gewusst, dass es nicht nur orange Karotten gibt?
Zum Beispiel: gelbe Pfälzerkarotten oder violette Beta Sweet-Karotten

Tipp: die violetten Karotten immer einzeln Kochen, da sie stark abfärbt.

Salat – das ist ja nur Wasser…

Sonntag, Juli 17th, 2011

Kopfsalat weist einen hohen Gehalt Wasser auf und enthält eine breite Palette von Vitaminen und Mineralstoffe

Ob Salat nun eine leichte Mahlzeit ist, hängt jedoch davon ab, ob du die feinen Blätter in einer Fertigsalatsauce ertränkst oder nur sparsam etwas Olivenöl und Essig dazu gibst. Die Fertigsalatsauce enthält neben eher minderwertigen Ölen meist auch noch Zucker. Diese Kombination macht, dass sich die Salatsauce in fiese Pölsterchen verwandelt. Isst du den Salat aber mit einem gesunden Olivenöl, tust du deinem Körper viel Gutes und du kannst von einer „leichten Mahlzeit“ sprechen. Ein kleiner Tipp: Verfeinere deinen Sommersalat mit einem Zitronenolivenöl (erhältlich in grösseren Supermärkten) – das gibt dem Salat einen wundervoll frischen Geschmack.

Nährwert-Tabelle
Energie: 11 kcal / 47 kJ
Nährstoffe: Protein 1.2g, Fett 0.2g, Kohlenhydrate 1.1g, Nahrungsfasern 1.6g
Mineralstoffe: Natrium 10mg, Kalium 224mg, Kalzium 37mg, Phosphor 33mg, Magnesium 11mg
Vitamine: A 0.1mg, B1 0.06mg, B2 0.08mg, C 13mg, E o.6mg


Bewegung ist alles

Donnerstag, Juli 14th, 2011

Ein funktionierender Körper ist eine zentrale Voraussetzung für das körperliche Wohlbefinden. Uns geht es gut, wenn der gesamte Stoffwechsel richtig funktioniert und dafür ist ein Mindestmass an Bewegung Voraussetzung.

Der Mensch ist für lange Ausdauerleistungen geschaffen.
Vor tausenden von Jahren machten unsere Vorfahren sich bei der Jagd eine Eigenschaft des Menschen zu Gute: das Schwitzen. Wir sind die einzigen Säugetiere, deren Körper bei körperlichen Betätigung einen wirksamen Mechanismus zur Kühlung des Körpers haben und diese Möglichkeit nutzten wir, indem wir andere Säugetiere über weite Distanzen jagen konnten, bis sie vor Überhitzung tot umfielen. So konnten wir uns nach der Ausdauerleistung wieder die Bäuche vollschlagen und die Speicher füllen.

Da uns aber im Supermarkt das Essen nicht ständig davonläuft, betätigen wir unseren Stoffwechsel viel zu sparsam, um uns danach vollzuessen. Wir konsumieren im Überfluss, so dass unser Körper Fettspeicher anlegen kann.

Für die Gesunderhaltung unseres Körpers werden täglich 30 Minuten körperliche Aktivität mit moderater Intensität empfohlen. Moderate Intensität heisst, dass das Herz etwas mehr als normal pumpt, man sich aber dabei noch problemlos unterhalten kann.
Um jedoch dem drohenden Übergewicht entgegen zu wirken, bedarf es täglich rund 45-60 min Bewegung mit moderater Intensität.
Dies beugt nicht nur Übergewicht vor, sondern auch weiteren Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck, Herzkreislaufkrankheiten und noch einige anderen Erkrankungen.

Studien zeigen immer wieder, dass Personen mit leichtem Übergewicht, welche körperlich aktiv sind, meist sogar gesünder sind, als schlanke Coachpotatoes…

Falls du noch mehr wissen möchtest:

Diese Erkenntnisse sind eine Zusammenfassung aus dem Buch „Fette Irrtümer“ von Dr. Paolo Colombani. Das Buch ist im Handel erhältlich (ISBN 978-3-280-05372-0).


Ofenkartoffeln mit Rosmarin und Quarksauce

Montag, Juli 4th, 2011

Ein schmackhaftes, schnellzubereitetes Abendessen:

Frühkartoffeln


150-200 g Frühkartoffeln
1 Zweig frischer Rosmarin
1 EL Rapsöl
Salz / Pfeffer

3 EL Magerquark
1 Zehe Knoblauch
Salz / Pfeffer / Paprika



Ofen vorheizen (180 Grad Heissluft), Kartoffeln waschen, ev. halbieren, auf Backblech geben, Rapsöl darüber träufeln, ca. 20-30 min backen bis die Kartoffeln weich sind, Rosmarinnadeln, Salz und Pfeffer darüber geben, nochmals 5 min in den Ofen schieben.

Knoblauchzehe in Magerquark pressen, mit Salz, Pfeffer und Paprika abschmecken. Als Dip zu den Kartoffeln servieren.

Tipp: Frühkartoffeln können problemlos mit der Schale gegessen werden.