Die Waage – unser Freund und Feind

Waage

Stehst du jeden Tag auf die Waage? Wie geht es dir, wenn sie mehr anzeigt als am Vortag? Wie fühlst du dich wenn sie weniger anzeigt? Lass mich raten; Himmel hoch jauchzend – zu Tode betrübt?

Jeden Tag auf die Waage zu stehen macht keinen Sinn. Das effektive Körpergewicht kann sich innert 24 Stunden nicht so stark verändern, dass es auf der Waage etwas ausmacht. Die Gewichtsschwankungen sind bedingt durch Wassereinlagerungen oder -verlust, durch hormonelle Schwankungen, körperliche Betätigung oder ganz einfach durch ein üppiges Mahl am Vorabend.
Einmal wöchentlich auf die Waage stehen, reicht deshalb völlig. Suche dir einen Zeitpunkt, an welchem du stets etwa die selben Bedingungen hast (z.B. jeden Sonntagmorgen vor dem Brunch) und notiere dir allfällige Abweichungen vom „Normalzustand“ (sei es ein Glas Wein zu viel am Vorabend oder die Tage der Frau oder eine Bauchgrippe in den Tagen davor…).

Was durchaus Sinn macht, ist, sich eine Waage mit Zusatzfunktionen („Körperfettwaage“) zu leisten. Das gleichbleibende Gewicht wird in ganz neue Relationen gesetzt, wenn man auf der Waage die Tendenz erkennt, dass das Körperfett weniger wird und durch aktives Gewebe (Muskelmasse) ersetzt wird.
Solche Waagen sind an sich nicht sehr genau, deshalb solltest du die Ergebnisse auch nicht mit denen von anderen Geräten vergleichen, jedoch ist die Tendenz klar ersichtlich, so dass du über einen längeren Zeitraum sehen kannst, wie sich deine Körperzusammensetzung verändert.
Das Gewicht ist nicht entscheidend; entscheidend ist, wie der Körper aufgebaut ist. Immer daran denken: Muskeln sind schwerer als Fett (was halt auch die Waage anzeigt) – sehen aber viiiieeeel schöner aus!

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